Ich verrate Ihnen die effektivste Art, Paprika im Freiland zu pflanzen. Wir pflanzen immer zwei Paprika pro Loch ins Freiland, und das ist eine einzigartige Methode, die wir nur für Paprika anwenden (bei Tomaten, Auberginen und Gurken machen wir das nicht). Pfeffer bevorzugt eine dichtere Bepflanzung.
In unserem Garten verwenden wir ein Tropfbewässerungssystem. Das ist sehr praktisch und spart viel Zeit. Wir lassen 40 cm zwischen zwei Tropfbändern und die Breite zwischen den Reihen beträgt 1 Meter, was für die Verarbeitung von Paprika optimal und praktisch ist.

Der Abstand zwischen den Tropfen im Band beträgt 20 cm. Bevor wir die Sämlinge pflanzen, schalten wir die Bewässerung ein und befeuchten den Boden einige Stunden lang. Wir pflanzen die Sämlinge gegenüber jedem Tropfen in einem Schachbrettmuster mit einer Abweichung von 40 cm von jeder Seite des Bandes. Auf diese Weise erzeugen wir eine intensive Verdickung, sodass vier Pfefferreihen auf zwei Tropfbändern entstehen.

Gründe für eine so enge Passform:
- Zwei Pflanzen in einem Loch dienen sich gegenseitig als Stütze. Pfeffer ist eine ziemlich zerbrechliche Pflanze und im Freiland starken Winden und anderen natürlichen Faktoren ausgesetzt, die den Busch schädigen können. Wenn die Paprika alleine wächst, besteht ein höheres Schadensrisiko. Sobald die Pflanzen gewachsen sind, unterstützt ihre Dichte die gesamte Gruppe.
- Durch eine dichte Bepflanzung entsteht eine große Laubmasse, die den Pflanzen Schatten spendet. Dies ist besonders wichtig für unsere Region (Region Woronesch) und südlichere Regionen, wo die Sommerhitze Pfefferfrüchte schädigen kann. Durch die Verdickung wird dieses Problem gelöst.
- Wir bauen Paprika für kommerzielle Zwecke an und streben danach, aus jedem Quadratmeter unseres Gartens den maximalen Ertrag zu erzielen.
Ich wünsche allen alles Gute und reiche Ernten!